Der UV-Index ist eine international einheitliche Maßzahl für die sonnenbrandwirksame UV-Bestrahlungsstärke. Er beginnt bei null und ist nach oben offen. Die Weltgesundheitsorganisation teilt ihn in fünf Kategorien ein: unter 3 niedrig, 3 bis 5 mittel, 6 bis 7 hoch, 8 bis 10 sehr hoch, ab 11 extrem.

Der Schwellenwert ist 3. Darunter sind nach dem WHO-Leitfaden unter normalen Umständen keine Schutzmaßnahmen nötig, selbst für sehr empfindliche hellhäutige Menschen; darüber ist Schutz notwendig, ab einem Wert von 8 mit verstärkter Botschaft.

Höhe und Reflexion sind die Faktoren, die draußen zählen: je 1000 Höhenmeter steigt die UV-Strahlung um 10 bis 12 Prozent, frischer Schnee reflektiert bis zu 80 Prozent. Beides zusammen wirkt genau im Spätwinter über der Schneegrenze — nachzulesen in Der UV-Index und was 1000 Höhenmeter daran ändern.

Nicht zu verwechseln mit der UV-Warnung des DWD. Sie warnt vor für Jahreszeit oder Region ungewohnten Werten, nicht vor hohen: Im Hochsommer bleibt sie deshalb oft aus, obwohl der Index hoch ist.