Camping auf dem Platz braucht eine andere Packliste als Trekking: Was die vorhandene Infrastruktur übernimmt und was zusätzlich sinnvoll ist.
7 Min Lesezeit·Aktualisiert 14. September 2026·Geprüft 14. September 2026
Wer von der Trekkingtour zum Campingplatz wechselt, packt oft aus Gewohnheit
weiter wie im Rucksack. Das ist nicht falsch, aber unnötig: Ein
genehmigter Platz übernimmt Aufgaben, für die es sonst eigene Ausrüstung
braucht.
Was der Platz selbst mitbringt
Nach den Camping- und Wochenendplatzverordnungen der Länder muss ein
genehmigter Campingplatz eine Trinkwasserversorgung, getrennte
Sanitärräume und einen Abwasseranschluss vorhalten — Einzelheiten dazu in
Was die Verordnung an Sanitäranlagen verlangt.
Strom ist dagegen keine bundesweit einheitliche Pflicht, sondern eine
Frage der jeweiligen Landesverordnung und des einzelnen Platzes.
Was zusätzlich sinnvoll ist
Auch mit vorhandener Infrastruktur bleibt eine kleine Liste, die sich lohnt:
Erdanker und zusätzliche Sturmleinen für Vorzelt und Markise — Standplätze
bieten selten Windschutz.
Trinkwasserschlauch mit Adaptern für unterschiedliche Zapfstellen.
Abwasserkanister, wo kein direkter Grauwasseranschluss besteht.
Nivelliersystem, wenn der Standplatz nicht eben ist.
Was für den Schlaf selbst nötig ist, ändert sich durch den Standort nicht:
Komforttemperatur und R-Wert entscheiden weiterhin darüber, ob die Nacht warm
bleibt — nachzurechnen mit dem
Schlafsystem-Rechner, der unabhängig davon
funktioniert, ob das Zelt auf einem Campingplatz oder in der Wildnis steht.
Was dagegen überflüssig wird
Ausführlich in
Was auf dem Zeltplatz nichts tut: Manche
Trekkingausrüstung löst auf dem Platz ein Problem, das dort gar nicht
besteht. Für Camping mit Kindern oder Hund kommen eigene Punkte hinzu, dazu
Camping mit Kindern und Hund. Die
Systematik der Platzarten insgesamt steht im Themenbereich
Camping.