Der Maskenwinkel (englisch elevation mask) ist der Höhenwinkel über dem örtlichen Horizont, ab dem ein Empfänger Satelliten für die Positionsberechnung nutzt. Signale von tiefer stehenden Satelliten legen einen längeren Weg durch die Atmosphäre zurück und sind störanfälliger.
Für die Leistungszusagen der Systembetreiber ist er eine Annahme: GPS, Galileo und BeiDou setzen übereinstimmend 5 Grad voraus. Das ist ein sehr flacher Winkel — und der GPS Standard Positioning Service Performance Standard hält im selben Abschnitt ausdrücklich fest, dass örtliche Abschattungen nicht berücksichtigt werden.
Praktisch heißt das: Ein gegenüberliegender Berghang, der 25 Grad hoch aufragt, nimmt einen erheblichen Teil des angenommenen Himmels weg. Die zugesagten Werte gelten dann nicht mehr — nicht weil das Gerät versagt, sondern weil die Voraussetzung fehlt.
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