DCF steht für Dyneema Composite Fabric, früher unter dem Namen Cuben Fiber bekannt. Anders als Silnylon und Silpoly ist es kein Gewebe: Fasern aus ultrahochmolekularem Polyethylen (UHMWPE) werden gerichtet und gekreuzt zwischen zwei dünne Polyesterfolien laminiert.
Was daraus folgt: Es gibt kein Fadenkreuz, das sich verziehen könnte, und Polyethylen bindet praktisch kein Wasser. DCF bleibt bei Nässe formstabil und ist in Faserrichtung außerordentlich zugfest.
Die typischen Laminat-Nachteile: An einer Stelle, die immer wieder in derselben Linie gefaltet wird, ermüdet die Folie. Ein DCF-Zelt will gerollt und nicht gefaltet werden. Dazu kommen ein sehr hoher Preis und ein Materialverhalten, das sich nicht wie ein Gewebe anfühlt.
Was wir dazu nicht belegen können: Für Zeltlaminate haben wir keine frei zugängliche Prüfnorm gefunden und keine Herstellerdatenblätter, die wir gegenlesen konnten. Die Angaben hier beschreiben das Bauprinzip und die daraus folgenden Eigenschaften — sie sind keine geprüften Kennwerte. Eingeordnet wird das in Zeltmaterialien: Nylon, Polyester, DCF.