Die SAC-Wanderskala (auch SAC-Berg- und Alpinwanderskala) ist ein 2002 vom Schweizer Alpen-Club eingeführtes System zur Bewertung von Wander- und Bergwegen. Sie hat sechs Stufen:

  • T1 — Wandern: Weg gut gebahnt, keine besonderen Anforderungen.
  • T2 — Bergwandern: durchgehendes Trassee, teilweise steil, etwas Trittsicherheit nötig.
  • T3 — anspruchsvolles Bergwandern: Weg nicht immer durchgehend sichtbar, gute Trittsicherheit, elementare alpine Erfahrung.
  • T4 — Alpinwandern: teils weglos, an Stellen Hände zum Vorwärtskommen nötig.
  • T5 — anspruchsvolles Alpinwandern: oft weglos, einfache Kletterstellen, exponiert.
  • T6 — schwieriges Alpinwandern: meist weglos, Kletterstellen bis Grad II, sehr exponiert.

Das „T“ steht für Trekking. Die Skala löste die frühere dreiteilige Einteilung (B/EB/BG) ab und bewertet ausdrücklich unter Annahme günstiger Verhältnisse — bei Nässe, Schnee oder Nebel ist die tatsächliche Schwierigkeit höher.

Grob entspricht T1 einem blauen Weg, T2/T3 dem roten und T4–T6 dem schwarzen Bereich der Wegekategorien. Die vollständigen Definitionen und der Vergleich mit dem Farbsystem stehen in Blau, Rot, Schwarz und T1 bis T6: Wanderwege einordnen.