Hydrophobe Daune ist Daune mit einer wasserabweisenden Ausrüstung. Sie nimmt Feuchtigkeit langsamer auf und trocknet schneller als unbehandelte Daune.
Warum das überhaupt nötig ist: Nasse Daune verklebt, das Gebilde fällt zusammen, und mit dem Bausch verschwindet die Isolation fast vollständig. Der typische Nässefall ist dabei nicht der umgekippte Wasserkanister, sondern die Körperfeuchte, die sich über mehrere Nächte in der Füllung sammelt.
Was die Behandlung leistet: Sie verschiebt die Grenze um ein bis zwei Nächte. Ist die Daune einmal durchfeuchtet, verhält sie sich wie unbehandelte.
Was sie nicht leistet: Sie macht eine feuchte Herbsttour im Mittelgebirge nicht zur Daunentour. Die Abwägung zwischen den Füllungen steht in Daune oder Kunstfaser.
Pflegehinweis: Die Ausrüstung lässt mit jeder Wäsche nach. Ob eine Nachimprägnierung beim konkreten Modell zulässig ist, sagt der Hersteller — siehe Schlafsack waschen.